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Donnerstag, 23. Dezember 2010 um 00:00 Uhr |
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Bis Ende 2012 soll der durchschnittliche Jahresnutzungsgrad aller Ölheizungen in Deutschland auf einen Wert zwischen 86 und 88 Prozent steigen. Dazu hat sich die Mineralölwirtschaft in ihrer Klimaschutzerklärung selbst verpflichtet. Bereits drei Jahre vor dem anvisierten Termin wurde mit dem Zwischenwert von 87,2 Prozent das Minimalziel deutlich übertroffen.
Foto: IWO
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Mit 87,2 Prozent hat der durchschnittliche Jahres- nutzungsgrad aller Ölheizungen in Deutschland einen neuen Höchststand erreicht. Dieser Wert geht aus der jüngsten Auswertung zur Klima- schutzerklärung der deutschen Mineralölwirtschaft für den Wärmemarkt hervor. Der Jahresnutzungs- grad ist die anerkannte Bewertungsgröße für die Effizienz eines Wärmeerzeugers.
Zurückzuführen ist die Effizienzsteigerung im Wesentlichen auf die Erneuerung von älteren Ölheizungsanlagen und insbesondere auf die ver- stärkte Verbreitung der sparsamen Öl-Brennwert- technik. Im vergangenen Jahr waren bereits mehr als 60 Prozent der neu installierten Ölheizungen Brennwertanlagen.
Heizölverbrauch halbiert
Das erfolgreiche Engagement der Mineralölwirtschaft für den Klimaschutz lässt sich auch an der Verbrauchsentwicklung der vergangenen 20 Jahre ablesen. Seit 1990 hat sich der Heizölverbrauch in der Bundesrepublik fast halbiert, während die Anzahl der Ölheizungs- anlagen in diesem Zeitraum laut offizieller Schornsteinfegerstatistik nahezu konstant geblieben ist.
Dazu hat neben der effizienten Heiztechnik gerade in den letzten Jahren auch die Kombi- nation von Öl-Brennwerttechnik mit Solarthermie beigetragen. 2009 wurde mehr als die Hälfte der neuen Öl-Brennwertgeräte gemeinsam mit einer Solarwärmeanlage installiert.
In ihrer Klimaschutzerklärung für den Wärmemarkt hat sich die deutsche Mineralölwirtschaft verpflichtet, bis zum Jahresende 2012 den durchschnittlichen Jahresnutzungsgrad der Ölheizungen um 27 bis 30 Prozent im Vergleich zum Bezugsjahr 1990 zu erhöhen. Als Zielkorridor wurde ein Nutzungsgrad zwischen 86 und 88 Prozent veranschlagt. Zum Vergleich: 1990 lag der durchschnittliche Jahresnutzungsgrad noch bei 68,3 Prozent.
Der Ende 2009 erreichte Wert von 87,2 Prozent übertrifft das angestrebte Minimalziel bereits drei Jahre vor dem geplanten Termin deutlich. Damit leistet die deutsche Mineralölwirtschaft einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Ressourcenschonung.
Auch die Bundesregierung hat in der Effizienzsteigerung im Gebäudebestand ein erhebliches Potenzial zum Erreichen ihrer ambitionierten Klimaschutzziele erkannt. „Erst wenn das ausgeschöpft wird, kann der Einsatz erneuerbarer Energien für die Wärmeversorgung seine volle Wirkung entfalten“, stellt sie in ihrem Energiekonzept fest.
Quelle: IWO
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