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Montag, 28. November 2011 um 00:00 Uhr |
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Wer bis zum Jahresende 2011 eine alte Heizung durch ein Brennwertgerät mit Solarunterstützung ersetzt, kann noch von erhöhten Fördersätzen im Rahmen des Marktanreizprogramms (MAP) profitieren.
Foto: IWO
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Wer über eine Heizungserneuerung mit Ein- bindung von Solarwärme nachdenkt, sollte dies bis zum Jahresende 2011 in die Tat umsetzen. Denn so lange noch gelten erhöhte Fördersätze im Marktanreizprogramm (MAP) zur Nutzung erneuerbarer Energien. An erstmalig installierten Solaranlagen zur Heizungsunterstützung be- teiligt sich der Staat mit 120 Euro je Quadrat- meter Kollektorfläche.
Ab Januar 2012 sinkt dieser Fördersatz auf 90 Euro. Wird gleichzeitig mit der Neuinstallation der Solaranlage ein alter Heizkessel durch ein Brennwertgerät ersetzt, gibt es zusätzlich einen Kesseltauschbonus von 600 Euro. Im nächsten Jahr wird dieser Bonus auf 500 Euro gesenkt. Nach den derzeit gültigen Fördersätzen kommt beispielsweise bei der Anschaffung eines sparsamen Öl-Brennwertgerätes und einer zwölf Quadratmeter großen Solarthermieanlage eine Fördersumme von insgesamt 2090 Euro zusammen. Enthalten ist darin auch ein 50-Euro-Zuschuss für eine hocheffiziente Solarpumpe.
Ab nächstes Jahr gibt es für dieselbe Heizanlage 460 Euro weniger staatliche Förderung. Die Förderung kann erst nach Inbetriebnahme der Anlage beantragt werden. Der höhere Zuschuss wird gezahlt, wenn der Förderantrag bis zum 30. Dezember beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eingegangen ist. Er kann auch online gestellt werden. Antragsformular und weitere Details unter www.bafa.de. Darüber hinaus können Heizungsmodernisierer von der ebenfalls noch bis zum Jahresende laufenden Aktion „Deutschland macht Plus“ profitieren. Hier wird der Einbau einer Öl-Brennwert-Solarheizung mit einer Heizöl-Prämie von 500 Litern unterstützt.
Mehr unter www.deutschland-macht-plus.de
Quelle: IWO
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